Die wichtigsten Städte und Regionen in Dänemark

Kopenhagen Dänemark

Die wichtigsten Städte und Regionen in Dänemark

Das Königreich Dänemark setzt sich aus 5 verschiedenen Regionen zusammen:
– Nordjütland
– Mitteljütland
– Süddänemark
– Sjaelland und
– Hovedstaden

Die bedeutendste Stadt ist vor allem Kopenhagen – Dänemarks Hauptstadt und das wirtschaftliche sowie kulturelle Zentrum des Landes. Weitere wichtige Städte sind Aarhus, Aalborg, Roskilde, Ribe, Esbjerg und Kolding. Die Einwohnerzahl reicht von gerade mal 100.000 in Aalborg bis hin zu 1,7 Millionen in Kopenhagen. Alle erwähnten Städte haben eine attraktive Naturlandschaft und bieten interessante Sehenswürdigkeiten sowie Orte, wie z. B. das Moesgard Museum Aarhus, die Brücke Oresund, die Naturlandschaft Odense sowie zahlreiche weitere Attraktionen. Hier finden Sie eine Übersicht aller Regionen & Städte in Dänemark.

 

Aarhus – die Universitätsstadt

Die jüngste Stadt Dänemarks hat rund 264.000 Einwohner. Aarhus liegt an der östlichen Küste der Halbinsel Jütland und ist die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Rund um die Hafenstadt gibt es zahlreiche ruhig gelegene Wälder sowie große Parkanlagen, die sich perfekt für entspannte Spaziergänge eignen.
Aarhus bekam den Beinamen Dänemarks jüngste Stadt, da es sich um eine klassische Studentenstadt handelt, wobei das Durchschnittsalter in Aarhus bei gerade mal 38 Jahren liegt. Historisch gesehen ist Aarhus jedoch eine der ältesten dänischen Städte. Hier wurde mit dem Namen Aros eine Siedlung durch Wikinger bereits im Jahr 770 gegründet. Sie wurde damals sehr schnell als Seehandelsstadt bekannt. Auch heute lädt Søndergade, die belebte Fußgängerzone, zum gemütlichen Bummeln ein.

 

Aalborg – Ehemalige Wikingersiedlung

In Aalborg lebten früher viele Händler und Fischer, wodurch sie den Beinamen Seefahrerstadt bekam. Durch ihre Lage mittig zwischen der Ost- und Nordsee am Limfjord war Aalborg für die Wikinger ein wichtiger strategischer Stützpunkt. Später wurde es für die wichtigen Handelsbeziehungen mit Norwegen der optimale Ausgangspunkt.

Heute prägen das Stadtbild des geschichtsträchtigen Ortes vor allem Industrie und Handel: Papierindustrie, Holz- und Glasverarbeitung sowie Schiffbau zählen zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Aalborg ist übrigens die viertgrößte dänische Stadt.

Die Sankt Budolfi Kirke ist bei einem Ausflug in Aalborg definitiv einen Besuch wert, da das Gebäude den Mittelpunkt der Altstadt bildet und die Turmspitzen als Wahrzeichen der Stadt gelten. Die Mauern blieben erhalten, während der Dom mehrmals verändert wurde. Zudem bietet Aalborg unzählige Einkaufsmöglichkeiten, kulturelle Stätten, Ausstellungen und Museen.

Aalborg Stadt in Dänemark

Roskilde – einst Königs- und Bischofssitz

Roskilde leitet sich von Roars Kilde ab, was so viel wie „Roars Quelle“ bedeutet. König Roar gilt als erster dänischer König und Stammvater Dänemarks. Diese Angabe ist jedoch leider nicht historisch belegbar. Allerdings ist Roskilde eine der ältesten dänischen Städte, die in der Geschichte des Königreichs eine bedeutende Rolle spielte und einst Königs- und Bischofssitz war. Im Jahr 1658 schlossen hier Dänemark, Schweden und Norwegen den Frieden von Roskilde.

Der Dom St. Lucas ist ein besonderer Magnet für Touristen und Relikt dieser Zeit. Dieser liegt im Zentrum der Innenstadt auf leicht erhöhtem Gelände. Jedes Jahr lockt das berühmte Roskilde Festival tausende Musikfans an. Zudem gibt es in der bunten Fußgängerzone diverse Möglichkeiten zum Shoppen und Bummeln. Ein wunderschönes Waldgebiet mit vielen Tieren kann am Roskilde Fjord besichtigt werden.

 

Kopenhagen – Dänemarks Hauptstadt

Mit 1,7 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 570 Quadratkilometern ist Dänemarks Hauptstadt mit Abstand die größte dänische Stadt. In der Wikingerzeit war diese Metropole ein unbedeutender Fischerort. Hier entstand erst im frühen Mittelalter ein wichtiger Handelsplatz. Der Name Kopenhagen wurde vom Begriff Køpmannæhafn abgeleitet, was so viel wie Kaufmannshafen bedeutet.

Heute ist Kopenhagen der Sitz der dänischen Regierung und des Parlaments. Zudem ist hier auch die königliche Familie ansässig. Darüber hinaus ist Kopenhagen das dänische Industrie- und Handelszentrum, wo zum Beispiel die königliche Porzellanmanufaktur sowie die Brauerei Carlsberg ihre Herstellungsstätten haben.

In Kopenhagen ist eine Besichtigungstour auf jeden Fall empfehlenswert, und zwar vorbei an dem Hafen, dem Schloss Amalienborg und der kleinen Meerjungfrau. Zudem sollte der Stadtteil Nyhavn nicht vergessen werden, wo sich viele Restaurants und kleine Cafés befinden. Von hier aus lässt sich auch eine Schiffsrundfahrt starten, um die dänische Hauptstadt aus einer etwas anderen Perspektive kennenzulernen.

Kopenhagen Dänemark

Ribe – einflussreiche Hafen- und Handelsstadt

Im 8. Jahrhundert, in der Blüte der Wikingerzeit, entstand ein kleiner Fischerort in der Region Süddänemarks – Ribe. Schnell wuchs Ribe zu einem bedeutenden Handelsort. Im Mittelalter war die Stadt besonders einflussreich und aufstrebend. Ribe war später auch für Norddeutschland bedeutend, da der Vertrag von Ripen (Ribe ist vom altdänischen Wort ripa abgeleitet und bedeutet übersetzt Flussufer) im Jahr 1460 festlegte, dass Schleswig und Holstein auf ewig ungeteilt sein sollen.

Ribe hat heute zwar ihren Einfluss als Hafen- und Handelsstadt verloren, ist aber mit dem Wikingerzentrum, den vielen urtümlichen Gebäuden sowie Gassen und dem imposanten Dom auf jeden Fall einen Ausflug wert.

Esbjerg – der wichtigste dänische Nordseehafen

Esjberg liegt an der Westküste Jütlands, gegenüber der Halbinsel Skallingen und der Insel Fanø. Da die siebtgrößte Stadt Dänemarks erst im Jahr 1868 gegründet wurde, ist Esbjerg eine recht junge Stadt. Damals gab es keinen leistungsfähigen Nordseehafen mehr, nachdem im Deutsch-Dänischen Krieg die Herzogtümer Schleswig und Holstein 1864 vom dänischen Gesamtstaat verloren wurde. Deswegen wurde in Esbjerg eine Eisenbahnverbindung gelegt und gleichzeitig ein Hafen aufgebaut, um wirtschaftlich voranzugehen. Die Stadt gilt auch heute noch als der wichtigste dänische Nordseehafen.

Ein Besuch im Fischereimuseum lohnt sich auf jeden Fall, um interessante Einblicke in die Seefahrtgeschichte zu erhalten. Danach kann ein Spaziergang durch den Hafen sowie ein Museumsbesuch unternommen werden. In einem der malerischen Restaurants kann im Anschluss ein frisch gefangener Fisch gegessen werden. In der Umgebung von Esbjerg liegt das wunderschöne Örtchen Henne Strand, wo es kilometerlange Sandstrände und die schönsten Dünen gibt.

 

Kolding – die malerische Hafenstadt

Die lebhafte Hafenstadt Kolding liegt an der Ostküste Jütlands und ist von Hügeln umgeben. Kolding entstand mit einem geschützten Zugang zum Meer im 12. Jahrhundert. Dadurch wurde ein sicherer Handel gewährleistet. Die Stadt machte sich im 13. Jahrhundert auch als Grenzstadt einen Namen und erhielt das Schloss Koldinghus durch König Erik Klipping im Jahr 1268.

Das Koldinghus Slot liegt mitten in der Stadt, mit einer malerischen Lage an einem See. Hier verbringt die dänische Königsfamilie häufig ihre Zeit, wo auch zahlreiche alte Kunsthandwerke und Skulpturen erkundet werden können.

Geografisk Have og Rosehave liegt am südlichen Stadtrand. Hierbei handelt es sich um einen wunderschönen Garten mit rund 2000 Büschen und Bäumen aus ganzer Welt – für entspannte Spaziergänge ist dieser Garten der perfekte Ort. Im Anschluss ist auch der Weg zum Stadthafen einen Besuch wert, wo in einem der Restaurants mit Blick aufs Meer schön gegessen werden kann.